Gebende Hände
Gesellschaft zur Hilfe für notleidende Menschen in aller Welt
Adenaueralle 11, 53111 Bonn
www.gebende-haende.de




Wie hilft <em>Gebende Hände</em>?


Schulspeisung in öffentlichen Schulen


In Südafrika ist allgemeine Schulpflicht, und das ermöglicht allen Kindern den kostenlosen Schulbesuch, auch denen aus ärmeren und ärmsten Familien. Der Staat hat in den letzten Jahren versucht, viele Schulen zu modernisieren, damit ein gutes Bildungsniveau erreicht wird. Ein großes Problem ist  allerdings, dass vor allem in den Slums die Kinder häufig hungrig zur Schule gehen müssen, entweder weil sich die Eltern nicht kümmern, weil sie keine Eltern mehr haben und ältere Geschwister für sie sorgen, oder weil die Familie schlicht zu arm ist. Hier hilft Gebende Hände gemeinsam mit der Organisation „Faith in Action“, indem zwei Mal pro Woche an ausgewählten Schulen eine warme Mahlzeit und ein Stück Brot an die Kinder verteilt werden. Von den Schulleitungen wird diese Unterstützung sehr dankbar angenommen.


Start in die Selbständigkeit mit Gemüseanbau


Arbeitslosigkeit ist in Südafrika ein großes Problem. Die offizielle Statistik geht von 26,2% aus, die tatsächliche Arbeitslosigkeit wird von Experten auf über 40% geschätzt. Häufig ist Selbständigkeit die einzige Möglichkeit, für den Lebensunterhalt zu sorgen. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit „Faith in Action“ werden Familien professionell in Gemüseanbau und der Vermarktung der Ernte geschult. Zum Start bekommen Sie Gemüsesamen zur Verfügung gestellt und werden mit sogenannten Mikrokrediten für den Kauf ihrer Gerätschaften unterstützt. Diese Möglichkeit zum Aufbau einer eigenen Existenz ist sehr erfolgreich.


Unterstützung von Waisenhäusern


Aufgrund der unglaublich großen Zahl von AIDS-Infizierten und -Erkrankten und den jährlich knapp 400.000 AIDS-Toten gibt es sehr viele Waisenkinder. Teilweise sind sie selbst mit AIDS infiziert. Und viele Menschen wollen dann mit ihnen nichts mehr zu tun haben; sie sind häufig sogar aus den eigenen Familien ausgeschlossen. Gebende Hände unterstützt deswegen einige Waisenhäuser, die sich dieser Kinder besonders annehmen. Natürlich unterstützt auch der südafrikanische Staat die Waisenhäuser, aber das reicht häufig nicht einmal für das Nötigste. Wir möchten, dass diese armen Kinder ebenso eine Zukunft haben, dass sie sich geliebt und angenommen wissen und dass auch ihre seelischen Wunden, die ihnen durch den Verlust ihrer Eltern und ihre Ausgrenzung zugefügt wurden, geheilt werden.


Armenspeisung und Gesundheitsaufklärung


In den Slums der großen Städte fehlt es den Bewohnern häufig an allem. Gebende Hände kooperiert auch dort  mit der Organisation „Faith in Action“. Regelmäßig erhalten registrierte Personen Lebensmittelpakete und andere Dinge des täglichen Bedarfs. Außerdem gibt es Gesundheitsaufklärung, vor allem Aufklärung über die Risiken der Immunschwächekrankheit AIDS und den wirksamen Schutz davor. Sehr häufig trifft man in diesen Armengebieten Familien ohne Eltern an. Die älteren Kinder tragen Sorge für ihre jüngeren Geschwister. Die Eltern sind häufig an AIDS oder anderen Krankheiten gestorben.






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