Startseite
Unsere Hilfsprojekte
Länder-Datenbank
Alle Projektländer
Projekt in Äthiopien
Projekt in Afghanistan
Projekt in Haiti
Projekt in Indien
Projekt in Kenia
Wichtige statistische Angaben
Geschichte und Problematik
Wie hilft Gebende Hände?
25.07.2011: Situationsbericht
Projektberichte
Bilder-Galerie
Nachrichten
Projekt in Mexiko
Projekt in Nicaragua
Projekt auf den Philippinen
Projekt in Rumänien
Projekt in Sambia
Projekt im Sudan
Projekt im Südsudan
Projekt in Uganda
Waisenheime weltweit
Hungerhilfe weltweit
Malariahilfe weltweit
Katastrophenhilfe- Projekte
Kleine Projekte
Abgeschlossene Projekte
Über Gebende Hände
Kontakt und Service
Impressum
Spenden und Helfen
Unser Service für Sie
Kontakt: [zum Formular]

Material: [bestellen]
Geschenke: [bestellen]
Newsletter bestellen
[zur Anmeldung]
Schnellsuche
Suchbegriff:


 



Wie hilft <em>Gebende Hände</em>?


Wasserprojekte


Die UNO hat festgestellt, dass etwa 1,2 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Jährlich hat das mehrere Millionen Tote zur Folge.

 

Gebende Hände unterstützt darum in Kenia verschiedene Projekte, um Schulen, Kinderheime und andere Einrichtungen, in denen Kinder gesammelt leben, mit frischem Trinkwasser zu versorgen. Daneben hilft Gebende Hände auch, damit Dörfer oder Siedlungen eine öffentliche Wasserversorgung erhalten. Je nach Situation finanziert Gebende Hände von der Bohrung von Brunnen bis hin zur Verlegung von Rohrsystemen für die Versorgung einzelner Haushalte alles, was für eine Wasserversorgung dazugehört.

 

Der Aufbau und die Wartung der Wassersysteme erfordern ausgebildetes einheimisches Personal, deren Gehälter Gebende Hände zum Teil übernimmt. Doch hier liegt das Hauptproblem: Wenn die Brunnen, Wassertanks usw. von der einheimischen Bevölkerung nur als Geschenk aus dem Westen gesehen werden, fühlt sich niemand verantwortlich und die Anlagen verfallen schnell wieder. Die Bevölkerung muss das Wasserprojekt annehmen, es als ihr eigenes Projekt sehen und selbst etwas dafür leisten, damit es weiterhin gut behandelt und erhalten wird. Deswegen führen wir keine Projekte durch, wenn die Bewohner eines Dorfes keine Eigenleistung erbringen.

 

Beim Aufbau der öffentlichen Wasserversorgungssysteme wird von den Nutznießern erwartet, dass sie einen (aus unserer Sicht kleinen, aus ihrer Sicht aber großen) Anteil zu den Bauarbeiten, Materialien und auch zu den Finanzen beitragen. Dies ist notwendig, denn nur so bekommen diejenigen, die von der Wasserversorgung profitieren, auch einen Bezug dazu, welchen Wert solche Anlagen haben.

 

Unsere Mitarbeiter von Lifewater Kenia (Lebendiges Wasser Kenia) unter Leitung von David Maina sprechen zunächst mit den Betroffenen. Erst wenn sie das Projekt auch angenommen haben, werden konkrete Pläne gemacht. Durch die enge Zusammenarbeit erfahren wir auch, wo die Nöte am größten sind. Gebende Hände übernimmt dann die Bezahlung teurer technischer Bestandteile, aber jeder Beteiligte zahlt einen kleinen Beitrag, und jede Familie beteiligt sich am Bau, etwa, wenn es gilt, Backsteinmauern zu errichten. So gelingen die Projekte in guter Zusammenarbeit zwischen Gebende Hände und der lokalen Bevölkerung.

 

Durch diese intensive Vorbereitung und Begleitung der Projekte durch kenianische Mitarbeiter und die Einbeziehung der Betroffenen haben wir erreicht, dass unsere Wasserversorgungssysteme auch nach Jahren noch in Betrieb sind – in Afrika keine Selbstverständlichkeit.

 


Kinderspeisung


Seit Frühjahr 1997 kommt es in bestimmten Regionen Kenias zu gewaltsamen Stammesrivalitäten. Viele Menschen ließen deswegen Haus und Hof im Stich, um ihr Leben in Sicherheit zu bringen. In kurzer Zeit gab es tausende Flüchtlinge im Land, die ohne Obdach, Besitz oder Einkommen waren. Kinder sind am schlimmsten betroffen. Gebende Hände finanziert deswegen Lebensmittel für Einrichtungen, in denen Kinder betreut werden (Behindertenheim, Kinderheim, Schule). Unsere Mitarbeiter beschaffen die Lebensmittel in Kenia und transportieren sie dorthin.

 

Ein gutes Beispiel dafür ist ein Kinderheim in Nakuru im Westen Kenias, das ebenfalls unter der Leitung von Lifewater Kenia steht. Dort konnten 30 Jungen ein neues Zuhause finden. Sie werden dort nicht nur mit dem nötigsten versorgt, sondern richtig betreut. Sie gehen wieder in die Schule, lernen erste handwerkliche Fähigkeiten und wie man Gemüse anbaut. Daneben versucht man alles, um diesen Kindern einen guten Ersatz für die verloren gegangene Familie zu geben.

 


Agrarprojekte


Mit dem Agrarprojekt von Gebende Hände möchten wir helfen, dass Kleinbauern in Kenia Schritt für Schritt den Weg von der reinen Selbstversorgung hin zur kommerziellen Landwirtschaft gehen. Die Bauern lernen, nicht nur den Bedarf für ihre eigene Familie zu sichern, sondern auch einen Überschuss zu produzieren, den sie auf dem Markt verkaufen können. Das bedeutet, dass sie wirtschaftlich unabhängig werden und ein Einkommen verdienen, von dem sie sich eigene Geräte kaufen können oder neues Vieh. Dieses Projekt läuft langfristig und kontinuierlich. Gebende Hände trägt die laufenden Kosten komplett, die durch die Schulungen, Verteilung usw. entstehen.

 

Das Agrar-Programm von Gebende Hände unterstützt die Beschaffung von Gemüsesamen und den Transport nach Kenia, ebenso die Verteilung der Samen an Kleinbauern, die in lokalen Projektgruppen organisiert sind (knapp 900 Bauern).

 

Die Bauern werden in den lokalen Projektgruppen geschult, um in der Bodenbearbeitung, der Saat- und Pflanz-Technik, im richtigen Gebrauch von Dünger, der Bewässerung, der Ernte bis hin zur Vermarktung und im Führen eines kleinen Gewerbes besser zu werden. Viele Familien konnten sich dadurch eine eigene Existenz aufbauen.

 


Kinderimpfprogramme und Gesundheitsprogramme


Gebende Hände unterstützt die Unterhaltung von Impfzentren für Schutzimpfungen gegen Kinder- krankheiten.

 

Weiter werden Aufklärungskurse in Hygiene und in der AIDS-Vorbeugung durchgeführt.

 

Insgesamt profitieren neun Impfzentren von der Unterstützung durch Gebende Hände. Diese Zentren sind in abgelegenen Gebieten oft die einzige Möglichkeit für Mütter, ihre Kinder impfen zu lassen oder eine Gewichtskontrolle und entsprechende Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.


 

[ » 25.07.2011: Situationsbericht ]
 
 
 


 
Gute Gründe für Ihre Spende an Gebende Hände:

Geringe Personalkosten:
Denn Gebende Hände schickt kein deutsches Personal in langfristige Auslandseinsätze, sondern leistet die nötige Hilfe durch die Zusammenarbeit mit bewährten, kompetenten und in aller Regel einheimischen Partnern und Mitarbeitern vor Ort. [mehr]

News aus dem Umfeld unserer Projekte
[zur Übersicht]
Videos aus unseren Projekten
[zur Video-Übersicht]
Online spenden
[mehr Infos]    [jetzt spenden]
Copyright © Gebende Hände 2005-2012 | Impressum | Sitemap | Druck-Ansicht dieser Seite