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Philippinen: Anschlag auf Kathedrale forderte mehrere Tote

Meldung vom 06.07.2009

Auf den Philippinen wurde vor einer Kathedrale ein Bombenanschlag verübt. Dabei wurden fünf Menschen in den Tod gerissen und 45 verletzt. Nach Angaben des Militärs detonierte der Sprengkörper, als am Sonntag ein Armeelastwagen an dem Gotteshaus vorbeifuhr.

Unter den Verletzten befinden sich auch fünf Soldaten, gab ein Armeesprecher an. Er schrieb den Anschlag einer Splittergruppe der muslimischen MILF-Rebellen (Moro Islamic Liberation Front, eine islamistische Terrorbewegung auf den südlichen Philippinen) zu, die aus Cotabato City im Süden des Landes stammen.

Zur Zeit des Anschlags fand in der Kathedrale eine Messe statt. „Die Explosion war so gewaltig, dass ich dachte, die Kathedrale stürzt ein“, erklärte ein Gottesdienstbesucher. Erzbischof Orlando Quevedo, der die Messe gehalten hatte, verurteilte die Tat als ein Sakrileg. „Das ist nicht nur ein Verbrechen, das ist Gotteslästerung“, kritisierte Quevedo. Gewalt dürfe nicht derart überhand nehmen.

Ein hochrangiger Führer der MILF-Rebellen verneinte eine Beteiligung seiner Organisation an dem Anschlag. Eine Splittergruppe der MILF geht seit August 2008 gegen die Armee vor, nachdem Verhandlungen über die Ausweitung einer autonomen muslimischen Region auf der südlichen Insel Mindanao kein Ergebnis gebracht hatten. Seitdem haben fast 600 Menschen in den Kämpfen ihr Leben verloren. Viele Zivilisten, die unschuldig zwischen die Fronten geraten waren, zählen zu den Opfern dieser Auseinandersetzungen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Reuters“, reuters.com