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Philippinen: Menschen suchen Zuflucht im Präsidentenpalast

 
Meldung vom 30.09.2009

Der Tropensturm „Ketsana“ auf den Philippinen hat eine Verwüstung hinterlassen, der nur mit internationaler Hilfe begegnet werden kann. Mindestens 240 Menschen starben, rund 400.000 wurden obdachlos. Drei Tage nach dem schweren Unwetter strömten die Menschen weiterhin in die hoffnungslos überfüllten Notaufnahmelager. 375.000 Überlebende drängen sich in rund 600 Notunterkünfte, sagte ein Behördensprecher. „Stündlich kommen mehr Menschen. Ich weiß nicht, wie lange wir dem Andrang noch standhalten können“, erklärte der Leiter einer Notunterkunft auf einem Sportplatz in einem Vorort von Manila.

Hunderte Überlebende suchten in ihrer Not Unterkunft im Präsidentenpalast in Manila. Durch die Überschwemmungen obdachlos gewordene Menschen und die Ärmsten der Armen gingen in der Hoffnung auf medizinische Hilfe, Nahrung und ein Dach über dem Kopf zur Residenz von Staatschefin Gloria Arroyo. Den Flutopfern wurde sofortige Hilfe bewilligt. Sie sollten „in allen zur Verfügung stehenden Bereichen“ des Präsidentenpalastes sowie in Zelten auf dem Gelände unterkommen, ordnete Arroyo an. Notfalls würden ihre Mitarbeiter ihre Büros für Obdachlose zur Verfügung stellen.

Die EU-Kommission stellte zwei Millionen Euro Nothilfe für die Philippinen in Aussicht. Falls nötig, werde auch Vietnam und Laos unterstützt, lautete es in Brüssel. Das Auswärtige Amt in Berlin sagte zu, 500.000 Euro Soforthilfe zu geben. Zudem besteht nach den Überschwemmungen Seuchengefahr. Zehntausende Babys und Kleinkinder stehen in der Gefahr, an Durchfall, Lungenentzündungen und Infektionen zu erkranken. Die UN-Organisation befürchtet weitere Tropenstürme in den kommenden Tagen und damit eine dramatische Zuspitzung der Situation auf den Philippinen.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „AFP“, afp.com