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Philippinen: Umkämpfte Wasserhoheit – USA entsenden Flugzeugträger

Meldung vom 22.10.2012

Im Südchinesischen Meer gibt es territoriale Machtkämpfe zwischen den asiatischen Staaten. Deswegen haben die USA jetzt reagiert und einen Flugzeugträger in die Region losgeschickt. Das atombetriebene Kriegsschiff USS George Washington ist auf seinem Weg ins Südchinesische Meer, an dessen Küsten sich unter anderem China, Vietnam und die Philippinen befinden. Die asiatischen Länder streiten um Inseln und Wasserhoheit.

China ringt derzeit nicht nur mit Japan um Inseln im weiter nordöstlich gelegenen Ostchinesischen Meer, sondern auch mit Vietnam, den Philippinen und anderen Staaten wegen Inseln in deren Region. Die Mission des Kriegsschiffes wird darum auch als Machtdemonstration Washingtons gegenüber Peking eingestuft. Die USA wollen damit ihre Stellung in Asien behaupten.

Gleichzeitig haben die USA wirtschaftliche und militärische Bündnisse mit kleineren Staaten in der Region angestoßen, die sich davon Schutz vor der wachsenden Macht der chinesischen Wirtschaft und der Marine Pekings erhoffen.

China hatte erst im vergangenen Jahr seinen ersten Flugzeugträger in See stechen lassen. Am Freitag, den 19.10.2012, kam es darüber hinaus zu einem Manöver Chinas im Ostchinesischen Meer. Dagegen hat Japan offenbar eingelenkt und verzichtet auf eine Militärübung, bei der die Rückeroberung einer besetzten Insel mit Hilfe der USA zur Diskussion stand. Dies könne China provozieren, berichtete die japanische Agentur Jiji Press unter Berufung auf Regierungsquellen in Tokio.

China und Japan befinden sich in einem Machtgerangel um die unbewohnte Inselgruppe Senkaku, die in China Diaoyu genannt und derzeit von Japan verwaltet wird. Sie liegt strategisch günstig, und man geht von größeren Erdöl- und Erdgas-Vorkommen auf dem Meeresgrund aus.

Im Südchinesischen Meer herrscht zudem Uneinigkeit um die Spratly- und Paracel-Inseln. Die Spratly-Inseln werden von insgesamt sechs Staaten beansprucht und von fünf Ländern jeweils teilweise besetzt gehalten: China, Vietnam, die Philippinen, Taiwan und Malaysia. Brunei hat auch Besitzansprüche, übt aber als einziges Land über keines der Eilande und Atolle Herrschaft aus. Die Paracel-Inseln stehen dagegen unter dem Regiment Chinas und werden von Vietnam beansprucht.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „T-Online“, www.t-online.de

Schlagwörter: Philippinen, Flugzeugträger, USA, Konflikt, Wasserhoheit, Meer, Südchinesisches Meer, Marine, China, Vietnam, Japan, Taiwan, Malaysia, Manöver, Militärübung, Erdöl, Erdgas, Meeresgrund, Spratly-Inseln, Paracel-Inseln, USS George Washington, Atombetriebenes Kriegsschiff, Besitzansprüche