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Philippinen: Präsident Aquino bittet Taifun-Opfer durchzuhalten

 
Meldung vom 18.11.2013

Angesichts der von Hindernissen begleiteten Katastrophenhilfe nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen hat Präsident Benigno Aquino die Opfer gebeten, durchzuhalten: „Bitte habt Geduld, die betroffenen Gebiete sind wirklich sehr weitläufig“, erklärte Aquino bei einem erneuten Besuch im Katastrophengebiet. Die groß angelegte Hilfsaktion kommt derweil in Gang, Flugzeuge und Helikopter fliegen erstmals auch viele entlegene Ortschaften an.

In dem schwer betroffenen Ort Giporlos auf der Insel Leyte landete am Samstag (16.11.2013) erstmals ein US-Hubschrauber, um Hilfspakete abzuladen. Im Nachbarort Guiuan flogen im Minutentakt Transportflugzeuge auf dem notdürftig reparierten Landestreifen einer alten Militärbasis ein. Die Weltgesundheitsorganisation unterstrich, dass die Versorgung entlegener Ortschaften „äußerst kompliziert“ sei.

Nach US-Militärangaben wurden 118 Tonnen an Nahrungsmitteln, Wasser und Material für Behelfsunterkünfte zu den Bedürftigen gebracht. Fast 2.900 Menschen seien zudem aus der Katastrophenregion evakuiert worden. Nach UN-Angaben wurden mehr als 170.000 Nahrungsmittelpakete an betroffene Familien ausgegeben.

Aus Sorge über die langsame Hilfsintervention nahmen derweil viele Philippiner Hilfsmaßnahmen selbst in die Hand: Verwandte der Betroffenen begaben sich mit Säcken voll Reis, Nudeln und Kerzen auf die Fähre nach Leyte. „Gestern traf ein Team des Roten Kreuzes ein, doch das war nicht genug“, meinte eine Frau bei der Überfahrt zu ihrem Heimatdorf.

Viele Betroffene suchten am Sonntag Trost bei Gott. In Guiuan kamen 300 Gläubige zur Messe in der zerstörten Kirche zusammen. Auch in Tacloban gingen Hunderte in die Santo-Nino-Kirche, deren Dach vom Sturm weggerissen worden war. Für die 63-jährige Violeta Simbulan stellte die Predigt des Priesters eine große Ermutigung dar, nachdem sie zwei Cousins und eine Tante verloren hatte.

Der britische Zerstörer HMS Daring traf derweil in der Katastrophenregion ein, später sollte der britische Helikopterträger HMS Illustrious dazukommen. Japan beteiligte sich an der Hilfsaktion mit der Entsendung von drei Kriegsschiffen, zehn Flugzeugen und sechs Hubschraubern mit insgesamt 1.200 Soldaten. Damit bestreitet das japanische Militär den für das Land größten Hilfseinsatz aller Zeiten.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Stern“, stern.de

Schlagwörter: Philippinen, Taifun, Haiyan, Opfer, Überlebende, Hilfsaktion, Hilfsmaßnahmen, Flugzeuge, Hubschrauber, Nahrungsmittel, Wasser, Benigno Aquino