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Philippinen: Kostenlose Verhütung

 
Meldung vom 26.05.2014

Mit neuen Gesetzen will die philippinische Regierung nun zukünftig die hohe Geburtenrate einschränken. Nun sollen kostenlose Verhütungsmittel an Frauen ausgehändigt werden. Kirchenvertreter geben zu, dass die Gesellschaft liberaler geworden ist.

Jessica ist 17 und muss sich bereits um ihr erstes Kind kümmern. Sie will auf keinen Fall sofort ein nächstes Kind bekommen. In einer Klinik für Geburtenkontrolle in Manila erhält sie ein Hormon-Implantat. Das ist für den Inselstaat etwas völlig Neues – seit Jahren war Verhütung für die katholische Kirche ein Tabuthema. Auch deshalb weist das Land eine der höchsten Geburtenraten in Asien auf. Ungewollte Schwangerschaften gehören hier zum Alltag.

Die junge Mutter, Jessica Estrada, sagt: „Von meinen Freundinnen bin ich als erste schwanger geworden. Wir hatten ja keine Ahnung von Familienplanung.“ Doch die Kirche muss sich nun eine Niederlage eingestehen. Zwar bleiben Scheidungen weiter illegal, bald sollen aber kostenlose Verhütungsmittel für alle Frauen zugänglich sein. Der wichtigste Fürstreiter für das neue Gesetz ist Präsident Benigno Aquino. Kirchenvertreter geben zu, dass sich die Gesellschaft verändert hat.

Der Bischof Oscar Cruz meint: „Wird es auf den Philippinen bald die Scheidung geben? Ich weiß es nicht, aber ich wäre nicht überrascht, wenn es so weit kommt. Und gleichgeschlechtliche Ehen? Auch das würde mich nicht wundern. Die Welt wächst eben immer mehr zusammen.“ Das Gesetz ordnet auch Sexualkunde-Unterricht in der Schule an. Jessica kann daraus keine Vorteile mehr ziehen. Sie und ihr 18-jähriger Freund müssen bereits eine Tochter versorgen. Die beiden wollen bald heiraten. Aber nicht direkt weiteren Nachwuchs bekommen.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Kostenlose Verhütung für philippinische Frauen




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Tagesspiegel“, tagesspiegel.de

Schlagwörter: Philippinen, Verhütung, Geburtenkontrolle, neues Gesetz, katholische Kirche, Kirche, Staat, Geburtenrate, Geburt, Kinder, Frauen, Schwangerschaften, ungewollte Schwangerschaften, Benigno Aquino