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Philippinen: Mehr als 25 Tote bei Taifun Rammasun

 
Meldung vom 17.07.2014

Über die Philippinen ist erneut ein Taifun hinweggegangen. Straßen wurden überflutet, in zahlreichen Stadtteilen herrscht Land unter. Es kam auch zu weitreichenden Stromausfällen. Fast eine halbe Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Es war der bisher stärkste Taifun in diesem Jahr, der schwere Verwüstungen hinterlassen hat. Der Tropensturm Rammasun tobte am Mittwoch (16.07.2014) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Stundenkilometern über die Hauptstadt Manila hinweg. Nach Behördenangaben starben in dem Unwetter mindestens 25 Menschen. Fast eine halbe Million Menschen mussten in höheren Lagen Schutz suchen.

Tausende Bäume und Strommasten brachen ein, Straßen wurden mit Schlamm zugedeckt, und Millionen Menschen waren vom Strom abgeschnitten, wie der Katastrophenschutz meldete. Einige der Opfer wurden von umstürzenden Bäumen getroffen und unter einbrechenden Wänden begraben, andere wurden von den angeschwollenen Flüssen mitgerissen und ertranken. Dutzende Flüge und Fährfahrten mussten ausfallen, fast 6.000 Passagiere mussten ihre Reise unterbrechen.

In der Hauptstadt Manila mit zwölf Millionen Einwohnern brach das öffentliche Leben zusammen. Küstennahe Stadtteile waren haushoch überflutet. Entwurzelte Bäume, umgerissene Straßenlaternen und herabgestürzte Wellblechdächer und Straßenschilder blockierten die Routen der Rettungsdienste. Die Behörden hatten das Unwetter allerdings angekündigt. In den östlichen Provinzen und entlang der Küste in Manila suchten Hunderttausende Obdach in Notunterkünften.

Viele haben noch die schrecklichen Bilder von Tacloban und Umgebung weiter südlich vor Augen, wo der Taifun Haiyan im November 2013 verheerende Verwüstung anrichtete. Damals verkannten Behörden und Anrainer das Ausmaß der Sturmfluten, die mit hohen Wellen auf das Land aufprallen und teils hunderte Meter überrollten. Mehr als 6.200 Menschen starben, hunderttausende Häuser wurden vernichtet.

Schon am Dienstag hatten sich nach Angaben der philippinischen Behörden hunderttausende Menschen vor den ersten Ausläufern des Taifuns in sichere Gebiete bewegt. Der Wetterdienst gab Warnungen vor Sturmfluten und Überschwemmungen heraus. Der Taifun stieß am Dienstag (15.07.2014) in der Provinz Albay auf Land, wo etwa 137.000 Menschen die Küstengebiete verließen. Albay befindet sich rund 340 Kilometer südöstlich von Manila.

Schwere Regenfälle kamen auch über den Provinzen Leyte und Samar herunter, die bereits im November von der Wucht des Taifuns Haiyan heimgesucht wurden. Vier Millionen Menschen hatten damals ihr Heim verloren, mehr als eine Million Häuser trugen Schäden davon. Die Philippinen haben den Wiederaufbau noch lange nicht bewältigt.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Philippinen, Taifun, Rammasun, Überflutung, Flucht, Manila, Windgeschwindigkeit, Stromausfall, Tote, Obdach, Notunterkünfte, Sturmflut, Überschwemmung, Verwüstung, Unwetter, Katastrophe, Albay, Leyte, Samar, Regenfälle