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Philippinen: Deutsches Paar von Terrorgruppe Abu Sayyaf entführt

 
Meldung vom 15.08.2014

Die Philippinen kämpfen immer wieder mit islamistischen Terrorgruppen, die Touristen und andere Ausländer entführen. Seit gut vier Monaten konnte man keine Spur von den zwei verschwundenen Deutschen auf den Philippinen finden. Jetzt scheint ein Foto Aufschluss über ihren Verbleib zu geben: Sie sind in der Gewalt der Terrorgruppe Abu Sayyaf.

Von den beiden seit April 2014 auf den Philippinen vermissten Deutschen ist im Internet ein Hinweis erschienen. Ein Foto zeigt den 72-jährigen Mann und die 42-jährige Frau hinter einer deutschen Fahne, dahinter befinden sich vermummte Geiselnehmer. Die beiden sind von den unkenntlichen und bewaffneten Extremisten umgeben. Das Umfeld ist auf dem Foto zwar nicht auszumachen, jedoch sei es nach ersten Prüfungen echt, meldete ein Sprecher der philippinischen Einsatzkräfte.

Die Entführer wurden laut eines Mitarbeiters des Geheimdienstes in der Hauptstadt Manila als Mitglieder der Terrorgruppe Abu Sayyaf identifiziert. Diese waren bereits in der Vergangenheit durch gezielte Entführungen in die Schlagzeilen geraten. Sie hatten in den meisten Fällen ein beachtliches Lösegeld zur Freilassung der Opfer erhalten. Seit dem April 2014 hatte die nach den Geiseln suchende Armee der Philippinen keine Signale erhalten.

Die Deutschen waren im April auf einer Segeltörn. Sie sind auf offener See zwischen den Inseln Borneo und Jolo, 1.000 Kilometer südlich von Manila, von ihrer Jacht entführt worden. In der Hand der Entführer befinden sich zudem auch ein Chinese und eine Filippina, die aus einer Ferienanlage in Malaysia verschleppt worden sein sollen. Unbestätigten Meldungen zufolge halten die Abu Sayyaf derzeit zehn ausländische Entführte fest, darunter auch zwei Vogelkundler aus der Schweiz.

Die für eine Unabhängigkeit des muslimischen Teils der Philippinen streitende Terrorgruppe war im Jahr 2000 auch für die Entführung der Familie Wallert aus Göttingen und anderer Touristen in der Region verantwortlich. Die Wallerts, deren Schicksal seinerzeit die deutschen Medien aufgriffen, wurden erst nach wochenlanger Geiselhaft im Dschungel auf freien Fuß gesetzt.

Das jetzt aufgetauchte Foto ist leider nicht lokalisierbar und kann den Rettungskräften zufolge deswegen nicht zu dem Aufenthaltsort der Deutschen führen. Man geht jedoch davon aus, dass die Geiseln in einem der Lager der Terroristenvereinigung im Süden des Inselstaates gefangen gehalten werden. „Die Suche geht unvermindert weiter“, versicherte der Armeesprecher. Auch das Auswärtige Amt verfolgt die Fahndung.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Philippinen, Deutsches Ehepaar, Abu Sayyaf, Entführung, Verschleppung, Geiseln, Geiselnehmer, Lager, Segeltörn, Lösegeld, Borneo, Jolo, Touristen, Terrorgruppe, Islamisten, islamischer Staat, Geiselhaft