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Philippinen: Nordkoreanisches Schiff an Weiterfahrt gehindert

Meldung vom 07.03.2016

Die philippinischen Behörden haben nach eigenen Angaben ein unter der Flagge Nordkoreas fahrendes Schiff gestoppt und unter ihr Kommando gestellt. Die Philippinen setzten damit als erstes Land die verschärften UN-Sanktionen gegen den isolierten kommunistischen Staat um.

Der fast 7.000 Tonnen schwere Frachter Jin Teng sitzt derzeit im Hafen von Subic nordöstlich der Hauptstadt Manila fest. Dem Schiff sei die Weiterfahrt untersagt, teilte die philippinische Präsidentschaft am Samstag (05.03.2016) mit. Die Schiffsmannschaft solle nach Nordkorea abgeschoben werden.

Nach Behördenangaben soll UN-Experten der Zugang zu dem Frachter ermöglicht werden, um ihn zu durchsuchen. Weitere nordkoreanische Schiffe sind bislang nicht in philippinische Häfen eingelaufen. Aus Nordkorea gab es bislang noch keine Stellungnahme zu dem Vorgang.

Der UN-Sicherheitsrat hatte am Mittwoch (02.03.2016) angesichts der völkerrechtswidrigen Tests mit Atomwaffen und ballistischen Raketen den Beschluss zu den bisher schärfsten Sanktionen gegen Nordkorea gefasst.

Erstmals sind nun alle UN-Mitglieder gezwungen, sämtliche für Nordkorea bestimmten oder aus dem Land kommenden Waren zu kontrollieren. Alle Schiffe mit womöglich illegalen Lieferungen müssen sich in den nächsten Häfen einer Überprüfung unterziehen. Überdies wurden die Exportbeschränkungen für Nordkorea drastisch ausgeweitet.

Pjöngjang hatte am 6. Januar 2016 seinen vierten Atomwaffentest seit 2006 und einen Monat später den Start einer ballistischen Rakete öffentlich mitgeteilt. Beide Tests wurden entgegen mehrerer UN-Resolutionen durchgeführt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Neue Zürcher Zeitung, NZZ Online“, nzz.ch

Schlagwörter: Philippinen, UN, UN-Sanktionen, UN-Resolution, Nordkorea, nordkoreanisch, Schiff, Konfiszierung, Hafen, Frachter, Jin Teng, Subic, Hafen, Überprüfung, UN-Experten, Atomwaffentest, völkerrechtswidrig, Atomwaffen, UN-Sicherheitsrat