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Philippinen: Bischöfe verfassen Hirtenbrief gegen Duterte

Meldung vom 07.02.2017

Die katholischen Bischöfe der Philippinen appellieren an die Bevölkerung, gegen den „Drogenkrieg“ von Präsident Rodrigo Duterte aufzustehen. Sie gaben am Sonntag (05.02.2017) einen Hirtenbrief heraus.

„Wenn wir dem Töten von mutmaßlichen Drogenabhängigen zustimmen oder dies zulassen, sind wir mitverantwortlich für ihren Tod“, lautet es in dem Hirtenbrief der Bischofskonferenz. Darin beschuldigen die Bischöfe Duterte, eine „Herrschaft des Terrors unter den Armen“ zu etablieren.

Präsidentensprecher Ernesto Abella lehnte den Vorwurf strikt ab. Die Bischöfe hätten den „Bezug zur Realität verloren“, konterte er laut philippinischen Medienberichten. Die Kirche solle sich stattdessen darauf konzentrieren, „durch die Stärkung der Moral zu einer Herrschaft des Friedens beizutragen“.

Seit Dutertes Amtsantritt Ende Juni 2016 kamen bereits mehr als 7.600 Menschen im „Drogenkrieg“ ums Leben. Die Bischöfe hatten schon mehrfach kritisch Stellung dazu bezogen. Allerdings erfreut sich Duterte nicht zuletzt wegen seines kompromisslosen Kampfes gegen die Drogen großer Beliebtheit in der Bevölkerung.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: domradio.de

Schlagwörter: Philippinen, Bischöfe, Drogenkrieg, Rodrigo Duterte, Hirtenbrief, Drogenkriminalität, Bevölkerung, Popularität, Kritik, Katholische Kirche