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Indien: Fünf-Millionen-Stadt leidet unter Wasserknappheit

Meldung vom 26.06.2019

Die größten Trinkwasserreservoirs der indischen Stadt Chennai neigen sich dem Ende zu. Millionen Menschen benötigen deshalb dringend Wasserlieferungen der Regierung.

Vier große Wasserreservoirs in Form von Seen nahe der Stadt Chennai sind bald ausgetrocknet, und weitere Reserven sind nicht mehr vorhanden: Weil der Monsun schon länger auf sich warten lässt, droht die Trinkwasserversorgung der indischen Stadt Chennai zu kollabieren. Hunderttausende Haushalte, aber auch Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen, sind in Mitleidenschaft gezogen.

Satellitenbilder verdeutlichen, wie stark sich das größte Trinkwasserreservoir der Millionenstadt innerhalb eines Jahres verringert hat. Ein Foto, aufgenommen am 15. Juni des vergangenen Jahres, zeigt den Puzhal-See, das größte Wasserreservoir der Metropole. Der Wasserspeicher sieht aus wie ein großer Tintenklecks inmitten einer dicht besiedelten Stadt. Auf einem neuen Satellitenbild, erst kürzlich aufgenommen, ist der See nur noch als grauer Schleier zu sehen. Der kleinere See Chembarambakkamund und andere wichtige Reservoirs der Stadt führen ebenfalls kaum mehr Wasser.

Der örtliche Wasserversorger, Chennai Metro Water, hat die verfügbare Trinkwassermenge rationiert und um 40 Prozent verringert, wie der indische Nachrichtensender NDTV bekannt gab. Vier Millionen Einwohner sind deshalb aktuell von der Notfallversorgung durch Tankwagen der Regierung abhängig. Der Preis für private Wasserversorgung ist innerhalb weniger Wochen um das Vierfache gestiegen. Mit der Wasserknappheit droht auch die Gefahr von Krankheiten, da viele Bewohner in ihrer Not auf verschmutztes, trübes Wasser zurückgreifen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Indien, Chennai, Wasser, Wasserknappheit, Wasserlieferungen, Klima, Klimawandel, Monsun, Dürre, Hitze