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Mexiko: Massaker in Grenzstadt El Paso – Mexikaner im Einkaufszentrum erschossen

 
Meldung vom 06.08.2019

Unter den Opfern waren sechs Mexikaner: In ein Einkaufszentrum in der an Mexiko grenzenden Stadt El Paso in Texas stürmte ein Schütze und erschoss mit einem Sturmgewehr mindestens 20 Menschen, 26 erlitten Schusswunden. Der Täter wurde gefasst.

Man vermutet einen fremdenfeindlichen Hintergrund für die Tat. Darum prüft die mexikanische Regierung derzeit die Forderung, den Schützen der eigenen Justiz zu unterstellen. US-Präsident Trump gab den Befehl für Trauerbeflaggung, um der Opfer zu gedenken.

Die Regierung in Mexiko-Stadt denkt darüber nach, die Auslieferung des mutmaßlichen Schützen von El Paso zu beantragen. „Wir werten diese Tat als einen Terroranschlag auf die mexikanisch-amerikanische Gemeinde und die mexikanischen Landsleute in den Vereinigten Staaten“, betonte Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard. „Mexiko ist empört.“

Der Verdächtige soll am Samstag (03.08.2019) mindestens 20 Menschen in einem Supermarkt in der texanischen Stadt getötet haben. El Paso befindet sich direkt an der Grenze zu Mexiko, gegenüber der Stadt Ciudad Juárez. Viele Mexikaner passieren täglich die Grenze, um in den USA zu arbeiten oder ihre Einkäufe zu tätigen. Zudem haben sich viele Mexikaner in der Grenzstadt niedergelassen. Unter den Opfern des Massakers vom Wochenende hat man sechs mexikanische Staatsbürger identifiziert.

Der Täter ist nach Angaben der Polizei ein 21-jähriger Weißer. Polizeichef Greg Allen erklärte, man habe ein „Manifest“ geschickt bekommen, das als ein Signal für ein Hassverbrechen zu werten sei. Noch sei allerdings nicht bestätigt, dass dieses vom Verdächtigen stammt. In dem Pamphlet wird unter anderem vor einer „hispanischen Invasion in Texas“ gewarnt. Die New York Times meldet, der Text sei 19 Minuten vor dem ersten Notruf in El Paso im Internet erschienen.

Der Bürgermeister von El Paso, Dee Margo, betonte, der Attentäter sei kein Bürger der Stadt. Nach US-Medienberichten wohnt er in Allen nördlich von Dallas – mehr als 900 Kilometer Luftlinie von El Paso entfernt. Es ist denkbar, dass er sich die Stadt mit etwa 680.000 Einwohnern ausgesucht hat, weil dort so viele mexikanische Einwanderer leben.

Die US-Staatsanwaltschaft definierte das Attentat als inländischen Terrorismus. Sie erwägt eine Anzeige wegen Mordes und wegen Hassverbrechens, die die Todesstrafe zur Folge haben könnte. „Wir werden die Todesstrafe fordern“, erklärte der Bezirksstaatsanwalt von El Paso, Jaime Esparza.

Nach dem Massaker hat US-Präsident Donald Trump die US-Flaggen am Weißen Haus und an anderen Regierungsgebäuden auf Halbmast setzen lassen. Dies soll bis Sonnenuntergang am Donnerstag (08.08.2019) so bleiben, wie es in der Anordnung des Präsidenten lautete. Der Präsident sagte: „Hass hat in unserem Land keinen Platz“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. „Die Grausamkeit und Abscheulichkeit dieser Taten bestürzen uns alle zutiefst“, meinte Merkel in einem Kondolenztelegramm an Trump. Sie habe die Meldungen von den Schusswaffenangriffen „mit großer Bestürzung und Trauer vernommen“.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Mexiko, Massaker, El Paso, Grenzstadt, Mexikaner, Opfer, Sturmgewehr, Schusswaffen, Attentat, rassistsich, Rassismus, Hassverbrechen, Pamphlet, Texas, Terrorismus, Donald Trump, Angela Merkel, Todesstrafe
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