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Kenia: Muslime warnen Christen vor Angriff der Al-Schabaab-Miliz

Meldung vom 21.08.2019

Selten hört man von Zivilcourage von Muslimen für Christen, doch nun ist es dazu gekommen: In Kenia haben Muslime Christen geschützt. Im Nordwesten haben sie christliche Arbeiter auf einer Baustelle informiert, dass eine Attacke der radikalislamischen Al-Schabaab-Miliz bevorstehe. 20 Menschen konnten so ihr Leben retten.

Die christlichen Arbeiter waren dabei, ein Regierungshospital zu bauen, als lokale Muslime ihnen zuriefen, dass militante Al-Schabaab-Milizen im Anmarsch seien. Sie rieten ihnen, die Baustelle schnell zu verlassen und halfen ihnen auch, sich zu verstecken.

„Sie traten den Bewaffneten entgegen, die in die Baustelle eindrangen und nicht fanden, was sie suchten. Die Angreifer eröffneten das Feuer, aber keiner wurde verletzt, bevor alle entkommen konnten“, sagte Regionalkommissar Mohamed Birik gegenüber den Medien.

Die Region ist mehrheitlich durch Muslime besiedelt und grenzt an Somalia, wo die Al-Schabaab herstammt. Diese Terrorgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Christen in Kenia zu töten, bis keiner mehr lebt.

Ein Mitarbeiter von Open Doors in Kenia wertschätzte den Einsatz der muslimischen Dorfbewohner als mutigen Akt der Solidarität. „Das Gebiet hier fühlt sich mehr an wie Somalia als wie Kenia und ist normalerweise ein feindlicher Ort für Christen. Viele Gläubige kommen aus anderen Regionen hierhin zur Arbeit, einige zum christlichen Dienst. Aber sie werden wie unwillkommene Außenseiter behandelt und erleben viele Belästigungen und die ständige Bedrohung von Al-Schabaab-Angriffen.“

Er fügt hinzu: „Danken wir Gott, dass ein Blutbad verhindert worden ist! Und beten wir, dass dieses mutige Verhalten zur neuen Norm in dieser Region wird und um Schutz für die mutigen Dorfbewohner.“

Somalia rangiert auf Platz drei im Weltverfolgungsindex der Organisation Open Doors, Kenia hingegen befindet sich nur an 40. Stelle. Aber auch hier hat Al-Schabaab blutige Attentate verübt, das schlimmste war der Überfall auf die Garissa-Universität im Jahr 2015, wo 148 Studenten starben – vorwiegend Christen.




Quelle: „jesus.ch“, http://www.jesus.ch/magazin/international/afrika/219482-2318_gefangene_in_sambia_freigelassen.html

Schlagwörter: Kenia, Christen, Muslime, Attentat, Al-Schabaab, Al-Shabab, Terror, Terrorismus, Religion, Islam
Galway -> Rossaceal/Carna | Irland