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Philippinen: Viele Tote bei Fährunglück

 
Meldung vom 06.07.2015

Bei den Philippinen ist eine Fähre gekentert. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf mindestens 59. Nach Angaben der Küstenwache wurden während der Bergung der Fähre „M/B Kim Nirvana“ weitere Leichen geborgen.

Das offenbar überfüllte Schiff war am Donnerstag (02.07.2015) bei hohem Wellengang 200 Meter vor dem Hafen von Ormoc in den Zentralphilippinen untergegangen. 140 Menschen konnten lebend aus dem Wasser gezogen werden.

Die Angehörige eines Fahrgastes klagte: „Meine Schwester wird immer noch vermisst. Sie war mit drei Kindern Bord. Ein Kind wurde gerettet. Ich hoffe, meine Schwester wiederzusehen – tot oder lebendig.”

Die Küstenwache gab bekannt, die Suche nach weiteren Opfern laufe auf Hochtouren. Nach ersten Erkenntnissen transportierte das Schiff zum Unglückszeitpunkt zu viele Menschen. Verlässliche Passagierzahlen konnten bislang aber nicht ermittelt werden. Besatzung und der Betreiber der Fähre stehen nun im Verdacht des Totschlags.

Überlebende bezeugten, dass die Fähre bei der Ausfahrt aus dem Hafen plötzlich gesunken sei. Das habe sich so schnell zugetragen, dass niemand mehr Schwimmwesten habe anlegen können. „Sie waren nicht vorsichtig, das heißt, es lag eine Tötungsabsicht vor. Sie waren absichtlich unbesonnen“, kritisierte der örtliche Polizeichef Asher Dolina. Nach philippinischem Recht kann bei Mord eine Haftstrafe von bis zu 40 Jahren drohen. Ermittler der Seeschifffahrtsbehörde sollen sich bereits an die Arbeit gemacht haben, das aus dem Wasser gehobene Wrack auf die Unglücksursache hin zu untersuchen.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Schiffsunglück auf den Philippinen




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „euronews“, euronews.net

Schlagwörter: Philippinen, Fähre, Fährunglück, Tote, überfüllt, gekentert, Totschlag, Klage, Ormoc, Ertrunkene