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Philippinen: Duterte will Russland als neuen Verbündeten

Meldung vom 20.12.2016

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat nun zum wiederholten Male angedeutet, er wolle den Truppenabzug der USA aus seinem Land anordnen.

„Wir werden nie gegen China kämpfen. Sie provozieren dort die Kampfhandlungen. Wir werden niemals gegen Russland kämpfen – es ist zu weit weg. Außerdem sind wir Freunde“, betonte Duterte in Manila. Russland könne vielmehr die Stellung eines besonders wichtigen Verbündeten einnehmen. „Sie (die Russen) beleidigen nie und mischen sich nicht in innere Angelegenheiten ein“, erläuterte der philippinische Präsident.

Das US-Entwicklungshilfefonds Millennium Challenge Account hatte zuvor eine Beschlussfassung zur Gewährung von Finanzmitteln an die Philippinen vertagt. In der Organisation gab man bekannt, die Wiederaufnahme der Unterstützung werde an die Anwendung von Rechtsstaatlichkeit und Bürgerrechten im Land geknüpft. Daraufhin konterte Duterte, dass die Philippinen auch gut ohne die US-Gelder auskommen könnten, und dass sich die USA auf eine mögliche Annullierung der Militärvereinbarung und den Abzug der US-Truppen aus dem Land einstellen könnten. „Auge um Auge: Wenn sie das tun können, können wir das auch. Das ist kein Spiel auf ein Tor“, polterte Duterte. Diesen Satz krönte er noch mit dem Ausruf „Tschüss, Amerika“.

Bereits Mitte September 2016 hatte der philippinische Präsident den Abzug der US-Militärberater aus den Konfliktgebieten im Süden des Landes öffentlich in Erwägung gezogen. Die Sondereinsatzkräfte aus den USA stellten eine Provokation für die muslimische Bevölkerung auf der Unruhe-Insel Mindanao dar, erklärte Duterte damals in einer Rede in Manila.

Duterte möchte sich von dem traditionellen Verbündeten USA unabhängiger machen. In den vergangenen Monaten hatte er mehrfach für Skandale gesorgt, als er US-Präsident Barack Obama als „Hurensohn“ betitelte. Obama ließ daraufhin ein Treffen mit Duterte am Rande des Ostasien-Gipfels in Laos platzen. Das US-Außenministerium gab bekannt, die Philippinen hätten noch keinen formalen Antrag für einen Truppenabzug eingereicht. Die USA fühlten sich weiter an die Allianz mit dem Land gebunden. Sie würden ihre Beziehung zu den Philippinen „so zuschneiden, dass sie zum Ansatz der neuen Regierung passt“, teilte ein US-Sprecher mit.




Quelle: „Sputnik Deutschland“, www.sputniknews.com

Schlagwörter: Philippinen, Russland, Verbündeter, USA, Allianz, Bündnis, Rodrigo Duterte, Menschenrechte, Bürgerrechte, Soldaten, Abzug