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Philippinen: Duterte bedauert Ermordung deutscher Geisel

 
Meldung vom 02.03.2017

Der philippinische Präsident hat sich bei der deutschen Bundesregierung dafür entschuldigt, dass die Armee dem Mord an einer deutschen Geisel nicht zuvorkommen konnte. Mehr Patrouillen auf See sollen künftigen Geiselnahmen vorbeugen.

Das Militär hatte bereits die Fährte aufgenommen, um den 70-jährigen Deutschen zu befreien, sagte der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte. Doch die Hilfe traf zu spät ein. Die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf köpfte den Deutschen und stellte die Videoaufnahmen ins Internet. Das Auswärtige Amt hatte die Hinrichtung auf den Philippinen am Montag (27.02.2017) bestätigt und als grausamen Terrorakt kritisiert.

Der Deutsche war Anfang November 2016 verschleppt worden, als er zusammen mit seiner Lebensgefährtin auf einer Segeljacht die Gewässer zwischen den Philippinen und Malaysia durchschiffte. Die 59 Jahre alte Frau wurde bei dem Überfall sofort getötet. Ihre Leiche wurde später auf der verlassenen Jacht aufgefunden.

Die Entführer des 70-Jährigen hatten mit dessen Hinrichtung gedroht, wenn sie nicht bis zum vergangenen Sonntag um acht Uhr mitteleuropäischer Zeit ein Lösegeld von 30 Millionen Pesos (rund 570.000 Euro) ausgezahlt bekommen. Laut philippinischem Militär gab es keine Kenntnis von einer Lösegeldzahlung – und das Ultimatum lief ab. Der 70-Jährige hatte am 14. Februar in einer Videobotschaft dringlich um Hilfe gebeten.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Philippinen, deutsche Geisel, Rodrigo Duterte, Lösegeld, Hinrichtung, Ermordung, Armee, Abu Sayyaf, Ultimatum, Entschuldigung