Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Philippinen: Luftangriffe gegen islamische Rebellen

Meldung vom 26.10.2011

Erneut sind Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und islamistischen Rebellen auf der philippinischen Insel Mindanao entbrannt. Vor den Auseinandersetzungen sind in den vergangenen Tagen schätzungsweise 10.000 Zivilisten geflohen. Wie ein Vertreter des Zivilschutzes angab, haben die Menschen Scharenweise die Städte Payao, Alicia und Talusan auf der Insel Mindanao verlassen.

Viele Bewohner seien durch Nachrichten auf ihren Handys gewarnt worden, „dass die Rebellen die Städte angreifen werden“, erklärte ein Behördenvertreter. Viele der Zivilisten hatten deshalb die Flucht ergriffen, kurz bevor Kämpfer der Rebellenorganisation Moro Islamische Befreiungsfront (MILF) in der Region unter anderem mehrere Schulen besetzt hätten.

Kurz zuvor hatten zwei Flugzeuge der philippinischen Luftwaffe auf mutmaßliche Stellungen der Rebellen im Süden der Philippinen Bombenangriffe durchgeführt. Angeblich war dies ein Vergeltungsschlag auf Angriffe der muslimischen Aufständischen, bei denen seit der vergangenen Woche 19 Soldaten und neun Aufständische umgebracht wurden.

Die jüngsten Vorfälle sind ein schmerzhafter Rückschritt in den Friedensbemühungen zwischen Regierung und der MILF. Die Regierung hatte erst im Frühjahr wieder Friedensverhandlungen mit den Rebellen aufgenommen, die für einen unabhängigen islamisch geprägten Süden der Philippinen kämpfen. Um die Gespräche zu fördern, wurde den Aufständischen ein Rückzugsraum zugesichert, innerhalb dessen sie während der Verhandlungszeit keine Angriffe der Armee zu befürchten haben sollten.

Die Armee soll nach Angaben der Rebellen die Grenzen dieses Rückzugsraums übertreten haben, worauf die MILF-Kämfper aus dem Hinterhalt den Schusswechsel begannen. Ein Armeesprecher widersprach dieser Darstellung: die Einheit hätte sich zum Zeitpunkt des Angriffs vier Kilometer von der Zone entfernt befunden.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Philippinen, Mindanao, Moro Islamische Befreiungsfront, MILF, Rebellen, Kämpfe, Luftangriffe, Flucht, Autonomie, Friedensverhandlungen, Landzuteilung