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Philippinen: Starkes Erdbeben fordert 43 Tote

 
Meldung vom 07.02.2012

Ein starkes Erdbeben im Zentrum der Philippinen hat 43 Tote gefordert. Das Beben hatte aber nicht, wie befürchtet, einen Tsunami zur Folge. Offenbar wurden die meisten der Opfer bei Erdrutschen verschüttet.

In mehreren Städten auf den Inseln Negros und Cebu wurden die Menschen hysterisch, als Gerüchte über einen möglichen Tsunami kursierten. Eine anfängliche Tsunami-Warnung korrigierten die Behörden jedoch später wieder.

Der Erdstoß der Stärke 6,8 vollzog sich in der Mittagszeit (Ortszeit) in einer Tiefe von 46 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Das Zentrum befand sich demnach im Meer zwischen den dicht besiedelten Inseln Negros und Cebu, 70 Kilometer nördlich der Stadt Dumaguete. Mehrere Stunden später erschütterte ein Nachbeben der Stärke 6,2 die Gegend. Insgesamt wurden im Laufe des Tages mehr als 200 schwächere Nachbeben festgestellt.

Wie die Armee angab, starben allein 39 Menschen in der Küstenstadt Guihulngan. Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe der Stadt. Die meisten Menschen starben, als Erdrutsche ihre Häuser unter sich begruben. Einige Häuser fielen aufgrund der Erschütterungen zusammen. Vier weitere Todesopfer wurden in anderen Regionen der Insel Negros registriert.

Dutzende Menschen wurden verletzt oder vermisst, weshalb die Opferzahl weiter wachsen könnte. Nach Angaben der Behörden war es indes unmöglich, genaue Zahlen der Vermissten bekannt zu geben. Strom- und Telefonleitungen waren unterbrochen und Straßen in der Bergregion verschüttet.

Mehrere Gebäude brachen auf den beiden Inseln zusammen, in Straßen und Brücken bildeten sich riesige Risse, wie die Behörden mitteilten. In der Stadt Cebu auf der gleichnamigen Insel gerieten die Menschen in Panik, als die Erde bebte. In der zweitgrößten Stadt des Landes zersplitterten Fenster, Risse durchzogen die Hauswände. Über Mobiltelefone ging das Gerücht über eine gefährliche Tsunami-Welle umher, zahlreiche Hotelgäste rannten in die höheren Stockwerke.

„Hier gehen Nachrichten über Tsunami-Wellen um, wir versuchen unser Bestes, um die Leute zu beruhigen“, berichtete Barbi Patino vom 17-stöckigen Parklane International Hotel in Cebu. Die philippinischen Behörden gaben zunächst eine Tsunami-Warnung bekannt, hoben die Warnung aber zwei Stunden später wieder auf. Das Anti-Tsunami-Zentrum auf Hawaii stellte fest, es bestehe keine Tsunami-Gefahr.

Bereits am Samstag, den 04.02.2012, wurde ein Erdbeben der Stärke 6,0 vor der philippinischen Küste gemessen. Die Inselgruppe befindet sich auf dem pazifischen Feuerring, an dem tektonische Erdplatten aneinander stoßen. Dies bewirkt häufige Erdbeben und Vulkanausbrüche.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de

Schlagwörter: Philippinen, Erdbeben, Erdstoß, Nachbeben, Tsunami, Tsunami-Warnung, Hysterie, Erdrutsch, Feuerring, Pazifik, Guihulngan, Erdplatten, Epizentrum