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Philippinen: Islamisten drohen mit Ermordung deutscher Geiseln

Meldung vom 25.09.2014

Auf den Philippinen treibt die islamistsische Terrorgruppe Abu Sayyaf ihr Unwesen. Sie zeichnet sich besonders durch ihre brutalen Geiselnahmen aus. Nun drohen die Terroristen mit der Tötung zweier deutscher Geiseln, die im April auf den Philippinen entführt worden waren. Ihre Forderung: Deutschland soll nichts gegen die neue Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) unternehmen. Ob die Drohungen authentisch sind, wird überprüft.

Die zwei deutschen Geiseln würden hingerichtet, falls die Bundesrepublik weiterhin die Militäraktionen der USA gegen Islamisten im Irak und in Syrien mitfinanziert. Außerdem habe die Gruppe Abu Sayyaf Lösegeld in Höhe von 5,6 Millionen Dollar gefordert, meldete am Mittwoch (24.09.2014) die private Organisation Site, die die Kommunikation extremistischer Gruppen im Internet kontrolliert.

Philippinische Sicherheitskräfte teilten mit, sie würden den Berichten nachgehen. Die Abu Sayyaf wurde nach 2000 mit Entführungen westlicher Ausländer bekannt. Die US-Firma Site, die Webseiten von Extremisten im Auge behält, gab die neuen Drohungen von Abu Sayyaf bekannt. Die Echtheit der Botschaften konnte zunächst nicht bestätigt werden.

Die beiden Deutschen im Alter von 55 und 71 Jahren waren im April 2014 von ihrer Segeljacht entführt worden. Das geschah in Palawan, im Westen der Philippinen. Abu Sayyaf stellte im August ein Foto ins Netz, auf dem sie eingekreist von vermummten Rebellen zu sehen waren. Die Polizei geht davon aus, dass sich ihr Versteck in der Provinz Sulu im muslimischen Süden der Philippinen befindet.

Der philippinische Militärgeheimdienst glaubt nicht, dass die Abu Sayyaf ihre Drohung umsetzen würden. Trotz ihrer Verbindungen zur Al-Kaida war die Gruppe in letzter Zeit eher auf Lösegeld aus und sei mit anderen kriminellen Machenschaften beschäftigt. Es läge näher, dass sie das Lösegeld in die Höhe treiben wollten. „Wir nehmen alle Drohungen ernst“, meinte ein Mitarbeiter. „Ausgehend von unseren Erfahrungen mit der Gruppe sind das einfache Kriminelle, die nur daran interessiert sind, Geld zu bekommen. Sie werden letztlich auf eine niedrigere 'Gebühr für Kost und Logis' eingehen.“

Die beiden Deutschen, ein Mann und eine Frau, gerieten im April 2014 in die Gewalt der Abu Sayyaf. Die Islamisten zwangen sie mit Waffengewalt, ihnen zu folgen. Die Islamisten sollen auch einen Niederländer, einen Schweizer, einen Japaner sowie mehrere Philippiner festhalten. Im April 2000 hatte die Abu Sayyaf mehrere Touristen von der malaysischen Insel Sipadan entführt, darunter auch das deutsche Ehepaar Renate und Werner Wallert sowie deren Sohn. Sie wurden erst nach mehreren Wochen wieder auf freien Fuß gesetzt, vermutlich nach hohen Lösegeldzahlungen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de

Schlagwörter: Philippinen, Abu Sayyaf, Islamisten, Drohung, Deutsche, deutsche Geiseln, Geiseln, Hinrichtung, Ermordung, Lösegeld, Lösegeldforderung, IS, Islamischer Staat, Segeljacht, Entführung, Verschleppung