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Global: Zyklon Idai stürzt Südostafrika ins Elend

 
Meldung vom 02.04.2019

Der Tropensturm Idai hat Südostafrika ins Elend gestürzt – und noch immer lässt sich das Ausmaß der Katastrophe in Mosambik, Simbabwe und Malawi nicht überblicken. Mindestens 700 Menschen kamen laut den UN ums Leben. Doch vermutlich werden noch mehr Tote geborgen werden, denn Hunderte Menschen werden vermisst.

Laut UN sind ungefähr drei Millionen Menschen von dem Zyklon in Mitleidenschaft gezogen worden. UN-Generalsekretär António Guterres stufte die Situation als eine der „schlimmsten wetterbedingten Katastrophen in der Geschichte Afrikas“ ein, die auch auf die Erderwärmung zurückgeführt werden müsse. „Wir befürchten, dass an Orten, die wir noch nicht erreicht haben, ganze Dörfer weggespült worden sind“, berichtete Guterres.

Schon beim Anflug auf die Stadt Beira in Mosambik könne man ermessen, wie groß die Zerstörung sei, sagte Kerstin Bandsom, die Kommunikationsbeauftragte der Welthungerhilfe in Krisen- und Katastrophensituationen: „Sie bekommen Magendrücken, wenn sie aus der Luft auf die Stadt schauen.“

Entwurzelte Bäume, Äste und Unrat türmten sich überall, von vielen Häusern sieht man kaum mehr die Fundamente. Stabiler gebaute Gebäude hätten zwar den Fluten widerstanden, aber auch sie hätten fast alle Schäden an Fenstern und Dächern davongetragen. Inmitten des Chaos gebe es aber auch Lichtschimmer: „Man sieht, dass die Menschen den Willen haben, sich selbst schnell zu helfen“, meinte Bandsom. Die Bewohner der Stadt würden beispielsweise beginnen, Dächer abzustützen und aufzuräumen.

Bandsom ist von wenigen Tagen mit zwei Kollegen aus dem Nothilfeteam in Beira eingetroffen. Hauptsächlich vom Flughafen aus können Vertreter von Hilfsorganisationen und UN sowie die Regierungsdelegationen Informationen austauschen und Hilfsaktionen in die Wege leiten und steuern. „Es ist der einzige Ort in Beira, wo wir Strom und Internet haben“, erklärte Bandsom.

Vertreter von Hilfsorganisationen berichteten, dass, obwohl die Wassermassen langsam abfließen oder versickern, viele Regionen weiterhin nur mit Booten und Hubschraubern erreichbar seien. Die durch Überflutungen entstandenen Binnenmeere seien nicht nur ein Hindernis, um zu den Flutopfern zu gelangen: Durch die stehenden Gewässer seien die Menschen von akuter Seuchengefahr bedroht. Hilfsorganisationen händigten den Menschen Wasserreinigungstabletten, Seife und Moskitonetze aus, um der Ausbreitung von Krankheiten vorzubeugen.

Tausende Menschen sind nach wie vor in überfüllten Notunterkünften eingepfercht. Der Zyklon hat viele Häuser zerstört und den Menschen so unmöglich gemacht, an ihre frühere Wohnstätte zurückzukehren. Die Betroffenen, die nun obdachlos sind, wurden beispielsweise zu 15 Personen in einem kleinen Raum in einer Schule untergebracht.

Besonders im Süden des Landes haben Anfang März 2019 die Vorläufer des Zyklons für starkes Hochwasser gesorgt. „In den Dörfern stand das Wasser drei, vier Meter hoch“, berichteten die Helfer. Viele Häuser seien in den Fluten eingestürzt, Menschen hätten sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit gebracht.

Auch jetzt, Wochen später, besteht noch immer Notstand. Viele Gebäude wurden mit Lehm erbaut, der nun durchweicht ist. Die Menschen wollen nicht in ihre Dörfer zurückkehren, weil sie befürchten, dass ihre Hütten beim nächsten Regen einstürzen.








Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Idai, Zyklon, Unwetter, Klima, Klimawandel, Überflutung, Seuchen, Seuchengefahr, Cholera, Evakuierung
Route Cork -> Killarny | Irland