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Ukraine: Ukrainische Armee erobert Gebiete rund um Charkiw zurück

Meldung vom 12.05.2022

Der ukrainische Präsident Zelenskyj hat die Einsatzbereitschaft seiner Soldaten wertgeschätzt – und Geländegewinne bei Charkiw bekannt gegeben. Für die im Stahlwerk in Mariupol eingeschlossenen Kämpfer kann er wenig tun.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat Erfolge der Streitkräfte in der Verteidigung gegen Russlands Angriffstruppen bekannt gegeben. Das ukrainischen Militär schaffe es, die russischen Kräfte allmählich aus Charkiw im Nordosten des Landes zurückzutreiben, sagte Zelenskyj in der Nacht.

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs jagten seine Truppen die russischen Soldaten aus vier Ortschaften im Nordosten von Charkiw. Man habe vor, sie zurück an die russische Grenze zu drängen.

Zelenskyj hob den Mut und die Opferbereitschaft der Truppen seines Landes im Kampf gegen die russische Armee hervor. „Ich bin all unseren Beschützern dankbar, die sich verteidigen und wirklich übermenschliche Stärke zeigen, um die Armee der Eindringlinge zu vertreiben“, erklärte er am Dienstagabend (10.05.2022) in seiner täglichen Videoansprache. Besonders, wenn man berücksichtige, dass dies ein Kampf gegen die “einst zweitstärkste Armee der Welt“ ist.

Während die Ukrainer im Nordosten des Landes wieder verlorene Gebiete in den Griff bekommen, marschieren die Russen etwa 150 Kilometer südöstlich im Donbass Stück für Stück vor. Das ukrainische Südkommando sprach von „gnadenlosen“ Angriffen der russischen Streitkräfte auf Privathäuser, landwirtschaftliche Einrichtungen und die Stromversorgung.

In der südostukrainischen Stadt Saporischschja sind am Dienstagabend nach ukrainischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und acht weitere verwundet worden. Es seien vor allem Wohngebäude in Orechowo bombardiert worden, berichteten ukrainische Medien. Wegen der heftigen Luftangriffe musste zeitweise die Zustellung humanitärer Hilfe in den Ort ausgesetzt werden.

Am Dienstag meldete die ukrainische Seite auch russische Raketenangriffe auf den wichtigen Hafen von Odessa im Süden. Die Russen setzen alles daran, die ukrainischen Truppen von Versorgungslinien und Waffenlieferungen abzuschneiden. Im Schwarzen Meer setzten die Ukrainer mit Drohnenangriffen nach britischen Erkenntnissen bislang durch, dass sich die russischen Truppen dort nicht weiter ausbreiten konnten. Die russischen Versorgungsschiffe hätten seit dem Untergang des Lenkwaffenkreuzers „Moskau“ und dem Rückzug der Marine zur annektierten Halbinsel Krim zu wenig Schutz und Basis zum Angriff.

Auch die russischen Angriffe auf die im Stahlwerk von Mariupol verbarrikadierten ukrainischen Soldaten gingen weiter. Die Russen zeigen keinerlei Verhandlungsbereitschaft in der Frage, ob die ukrainischen Kämpfer das Gelände verlassen dürfen. Russland pocht darauf, dass sich die Ukrainer ergeben.

Das russische Militär habe jeden Vorschlag zum ungehinderten Abzug der Kämpfer aus dem Werk Asowstal negiert, sagte Zelenskyj. „Die Verteidiger Mariupols bleiben dort, sie setzen den Widerstand auf dem Gelände von Asowstal fort.“ Kiew setze weiterhin alle zur Verfügung stehenden diplomatischen Möglichkeiten ein, um die Rettung der Soldaten zu erwirken.

Zelenskyj hatte zuvor zugegeben, dass der Ukraine gegenwärtig nicht die schweren Waffen zur Verfügung stünden, um die Soldaten in Mariupol zu befreien.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Ukraine; Krieg, Mariupol, Charkiw, Geleändegewinne, Schwarzes Meer, Donbass, Russische Armee, Wolodymyr Zelenskyi, Selenskyi, Bombardierungen, Luftangriffe, humanitäre Hilfe, Drohnenagriffe, Stahlwerk, Asowstal