Home » Hilfsprojekte nach Ländern » Projekt auf den Philippinen » 17.02.2022: Situationsbericht

Sie befinden Sich hier


Home » Hilfsprojekte nach Ländern » Projekt auf den Philippinen » 17.02.2022: Situationsbericht

Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Alle vier Sekunden wird auf den Philippinen ein Kind sexuell missbraucht. Die Kinder müssen unbedingt geschützt und betreut werden.

Unsere Fürsorge umfasst ein weitreichendes Programm: Wir geben den Kindern nach einem Missbrauchsfall sofortigen Schutz und Obdach in unserem Rettungs-Zentrum.

Wir bieten anwaltliche Hilfe und bringen den Täter zur Anzeige, wir schenken den Kindern liebevolle Langzeitbetreuung und Heilung durch Therapie.

Bitte helfen Sie den Schutzlosesten in dieser Gesellschaft…
 Philippinen

Bonn, den 17.02.2022

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

bei meiner Arbeit begegnen mir viele erschütternde Kinderschicksale. Aber als ich von Lisa (Name zum Schutz des Kindes geändert) hörte, musste ich wirklich um Fassung ringen. Ihre Geschichte steht für unzählige weitere, die sich in ähnlicher Weise zutragen und unser Eingreifen und unsere Hilfe erfordern.

Lisa aus den Philippinen ist 13, doch wer sie vor einiger Zeit traf, hatte den Eindruck, eine Vierjährige vor sich zu haben: Sie konnte kaum einen ganzen Satz formulieren, versteckte sich schüchtern hinter Erwachsenen. Oft überkam sie unbändige Wut und sie tobte stundenlang, ehe sie in bitterliches Weinen ausbrach. Was ein Kind in einen so erschütternden Zustand versetzen kann? Lisas Persönlichkeit wurde durch sexuellen Missbrauch und Gewalt gebrochen.

Lisas Vater verging sich an ihr, als sie noch ganz klein war. Drohungen und Schläge waren in ihrem Elternhaus an der Tagesordnung. Das Mädchen wurde vernachlässigt und kaum mit Mahlzeiten oder auch nur sauberer Kleidung versorgt. Über Jahre nahm ihre kleine Kinderseele furchtbaren Schaden. Darum verstehen Sie sicher, wieso mich Lisas Schicksal so sehr mitnimmt!

Zum Glück war Lisa in der Schule, als sich dort ein Team unseres philippinischen Partnerprogrammes „Hoffnung Weltweit“ vorstellte. Sie nahm all ihren Mut zusammen, berichtete den Mitarbeitern von ihrer Geschichte, bat um Hilfe – und bekam einen Platz im Kinderhaus des Programms. Dort lebt sie nun mit anderen Kindern mit ähnlichen Erfahrungen zusammen. Die Mitarbeiterinnen und die anderen Kinder hier nehmen Lisa liebevoll in den Arm, wenn Angst und Schmerz sich wieder ihren Weg an die Oberfläche bahnen.

Außerdem bekommt Lisa nun Therapie und jegliche psychologische Unterstützung, die sie braucht. Zum Glück trägt diese Betreuung bereits Früchte. Bitte lesen Sie von Lisas wunderbarer Verwandlung – und wie wir noch mehr Mädchen und Jungen wie ihr helfen wollen …

Die liebevolle Umgebung im Kinderhaus und auch die enge psychologische Betreuung bewirkten Wunder bei Lisa. Heute kann Lisa lachen und spielt mit anderen Kindern. Und damit nicht genug: Sie hat auch ihre Begeisterung fürs Lernen entdeckt. Mit leuchtenden Augen zeigt sie allen um sich herum, was für tolle Fortschritte sie beim Lesen, Schreiben und Rechnen macht.

Lisas Fall lehrt uns: Es gibt Grund zur Hoffnung, denn Hilfe ist möglich! Doch dafür braucht es Menschen wie uns, wie Sie und mich, die sich für Kinder wie Lisa einsetzen.

Vor allem in einem armen Land wie den Philippinen ist ein Projekt wie „Hoffnung Weltweit“ unverzichtbar, denn die Armut befördert Missbrauch und Misshandlung dramatisch, gerade jetzt während der Pandemie: Die Familien müssen aufgrund von Arbeitslosigkeit und Lockdowns viel mehr Zeit zusammen auf engem Raum zubringen, und es gibt keinerlei Kontrollinstanzen außerhalb der Familie mehr, wie beispielsweise Lehrer oder Erzieher. Darum bitte ich Sie um Ihre Mithilfe in Form einer Spende:

Allein um die Lebensmittel für bedürftige Kinder bezahlen zu können, braucht „Hoffnung Weltweit“ mehr als 11.000 Euro jährlich – diese große Belastung wollen wir unseren Projektmitarbeitern nehmen. Bitte tragen Sie mit einer Spende Ihrer Wahl dazu bei, dass traumatisierte Kinder wie Lisa einen Ausweg aus einem Elternhaus finden, das für die Kleinen zur Hölle auf Erden geworden ist.

Vielleicht haben Sie es beim Lesen bemerkt: Mir als Vater geht das Thema sehr nahe. Kein Kind sollte je in Angst aufwachsen – schon gar nicht vor eigenen Familienmitgliedern. Mit unserer Unterstützung für „Hoffnung Weltweit“ können wir für viele Jungen und Mädchen einen echten Unterschied machen. Das ist so viel wert und ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihren Beitrag dazu!

Mit hoffnungsvollen Grüßen
Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände

PS: Bitte informieren Sie auch andere Menschen über die leidvolle Situation von Kindern auf den Philippinen und unser Hilfsprojekt!