In Uganda gibt es immer noch Regionen, in denen die Zeit stehengeblieben ist. Weit abgelegen von der flirrenden, dynamischen und aufgeklärten Hauptstadt Kampala herrschen hier brutale Traditionen und Gesetze für kleine Mädchen. In Karamoja, einer extremen Elendsregion, werden kleine Mädchen immer noch zwangsverheiratet. Oft schon mit sieben Jahren. Der Preis? Eine Kuh. Grund genug für unseren Projektleiter Emmanuel K., der die weitläufigen Zana-Schuleinrichtungen und Waisenheime in Kampala leitet, dorthin zu fahren und sich selbst ein Bild zu machen. Das Kinderelend, das er dort sah, machte ihn sehr betroffen. Die Reise hat bleibende Spuren hinterlassen: Acht gerettete Kinder, darunter auch mehrere Mädchen, die er der drohenden Zwangsheirat … [ » mehr ]
Diese Säcke voll Getreide haben eine lange Reise hinter sich, bis sie in die Hände hungerleidender Menschen in den Sümpfen des Südsudan gelangen. Erst wurden die Lebensmittel in Nachbarländern wie Uganda gekauft, dann in Säcke gefüllt, dann landeten sie auf LKWs und diese bahnten sich ihren Weg über staubige Pisten voller Schlaglöcher zum Nil. Dort packten viele Hände mit an und schulterten die Säcke, um sie auf Kanus zu verladen – das einzige Transportmittel, das in den Sümpfen des Südsudan funktioniert, abgesehen von Flugzeugen, die aber auch nur klein sein dürfen, weil es in den Sümpfen keine Landebahnen gibt. Dieses Foto zeigt das glückliche Ende einer langen, gefährlichen Reise. [ » mehr ]
Viele Familien auf den Philippinen haben in dem letzten Super-Taifun alles verloren, ihr Heim, ihr Hab und Gut, ihre Nutztiere, manche auch existenzielle Dinge wie ihren Ofen zum Brotbacken und ähnliches. Für die junge Frau Remedios und ihre Familie war die Zerstörung unfassbar. Das gesamte Haus wurde weggeschwemmt. Alles, was die Fluten zurückließen, waren einige Trümmer und Fetzen. Frierend, durchnässt und erschrocken drängte sich die kleine Familie aneinander, bis der Sturm vorüber war. Remedios war völlig verzweifelt: Wie sollte ihre kleine Familie nur die nächsten Tage überleben? Genau in diesem Zustand fand sie unser Katastrophenhilfe-Team von „Hoffnung Weltweit“, das direkt nach dem Taifun auf gut Glück … [ » mehr ]
Die berührende Geschichte von Damien erzählt unser Projektleiter Claude N.: „Damiens Zuhause in einem kleinen Dorf ist so tief im Herzen Burundis versteckt, dass es eine mehrtägige Reise braucht, um zur nächsten Stadt zu gelangen. Das Leben dort verläuft sehr langsam, aber es ist nie einfach. Die Familien leben von dem, was ihr kleines Grundstück abwirft. Ein konstant leerer Magen gehört dort zum Alltag. Mahlzeiten sind oft sehr spärlich und unregelmäßig. Der Hunger verfolgt die Kinder dort wie ein ständiger Schatten. Die meisten sind unterernährt. Krankheiten wandern von Familie zu Familie. Im Schulunterricht kann sich keiner konzentrieren. Dass man Kinder spielen sieht, ist selten, denn wer hat die Kraft zu … [ » mehr ]
Jeder Hilfsgütereinsatz in Krisenregionen muss sehr gut geplant werden. Dazu gehören das Abladen der kostbaren Nahrungsmittel und das Rationieren in Einheiten für je eine Familie. Dieses Foto oben ist ein Schnappschuss, den unser Einsatzleiter Derek H. in Äthiopien gemacht hat, bevor alles losgeht. Alle Säcke sind ordentlich in Reih und Glied in den Staub gelegt worden. Man sieht jetzt Hilfsgüter soweit das Auge reicht. Noch ist alles ruhig. Doch der Schein trügt. Wie schnell kann Tumult ausbrechen, wenn hungernde Menschen erkennen, dass nicht genügend Hilfsgüter für alle da sind. Die Verzweiflung ist sehr groß, und Gewalt bricht sich plötzlich Bahn. Daher schafft die Ordnung bei einem Einsatz immer auch … [ » mehr ]
Valary ist das jüngste neue Mitglied im Waisenheim Emmanuel in Mexiko. Auf einem Video, das uns unser Projektpartner geschickt hat, nimmt uns die Kleine auf einen Spaziergang durch ihr kleines Reich mit. Sie erzählt: „Als ich ins Emmanuel kam, hatte ich nur ein paar Schuhe. Ein neues Paar regenbogenbunter Turnschuhe war nur der Beginn von so vielen Segnungen, die ich in meinem neuen Zuhause erfahren habe. Meine Mama ist arbeitslos, ich hatte nie genug zu essen, es gab nur Probleme.“ Valary führt uns in den Schlafsaal zu ihrem Regal. „Das ist meine eigene Schublade.“ Sie zieht ein kariertes Kleidchen heraus. „Das ist mein Lieblingskleid“. Ihr kleines Gesichtchen strahlt uns inzwischen an. „Ich bin glücklich hier.“ … [ » mehr ]
In Haiti gibt es keine funktionierende Regierung mehr und damit auch keinen Schutz der Bürger. Stattdessen kämpfen gewalttätige Banden um einzelne Häuser und Straßen. Jeden Tag neu stellen sie irgendwo neue Check-Points auf und erheben Wegezölle. In die Fänge dieser Kriminellen geraten die einfachen Bürger. Niemand kann sich dieser Gewalt selbst erwehren. Besonders Kinder sind völlig schutzlos. Trotz dieser Anarchie bleibt unsere Kinderklinik vor Ort. Und so konnte die Geschichte von Miyouca wahr werden: Miyouca, ein zweijähriges Mädchen aus Conoye, ist in unsere Klinik gekommen, nachdem sie einen sechsstündigen Fußmarsch mit ihrem Großvater und ihrer Tante hinter sich gebracht hatte. [ » mehr ]
Immer wieder erzählen wir Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, Geschichten von Kindern, die mit Ihrer Unterstützung Nahrung, Obhut und Bildung erhalten. Doch wir wollen heute einmal jemanden zu Wort kommen lassen, der auch zu der Gruppe von verletzlichen Menschen in der Gesellschaft gehört. Die 89 Jahre alte Lucia: Lucia hat schon viele Stürme in ihrem Leben überstanden, doch bei all den Schicksalsschlägen war sie dennoch nicht vorbereitet auf diesen letzten Schlag: Ein Erdbeben der Stärke 6,9, das viele Inseln der Philippinen traf, besonders die Region Nord Cebu Als eine Witwe ohne Rücklagen und zudem noch im Rollstuhl, hat sie kaum Mittel, sich inmitten der Zerstörung Ihres kleinen Lebensalltags selbst … [ » mehr ]
Chantal hat eine lange Reise hinter sich: Sie brachte ihre drei Kinder aus der Gewaltregion des kongolesischen Süd-Kivu in Sicherheit und floh mit ihnen nach Burundi. Die kleine Familie rannte um ihr Leben mit nichts außer dem, was sie auf dem Leibe trug. Als die Kinder im Lager in Burundi ankamen, waren sie völlig entkräftet und unterernährt. Der Fußmarsch Tag und Nacht war extrem hart und der kleine Mustapha wurde immer wieder ohnmächtig. Im Lager griff glücklicherweise bereits das neue Ernährungsprogramm, das unser Projektleiter Claude N. ins Leben gerufen hatte. Sein mit vielen Nährstoffen angereichertes Porridge wurde auch dort verteilt. Jeden Tag erhielt die kleine Familie ihre Ration davon. Mustapha kam … [ » mehr ]
Die LKWs sehen alt, zerbeult und abgenutzt aus. Doch das sind die einzigen LKWs, die unserem Einsatzleiter Derek H. zur Verfügung gestellt werden. Für seine Einsätze gibt es nicht schöne und moderne UN-Fahrzeuge, die durch die Prärie brausen. Und doch, diese alten LKWs tragen die kostbare Last, 53 Tonnen Hilfsgüter, mitten durch die Wüste Somalias zu Notleidenden, die völlig vergessen sind, von den Menschen in der westlichen Welt und sogar der eigenen Regierung. Genau diese alten LKWs rumpeln zuverlässig durch jedes Schlagloch, passieren jedes ausgetrocknete Flussbett und bahnen sich ihren Weg durch Staub soweit das Auge reicht, denn es sind lokale Fahrzeuge, die betreut werden von lokalen Fahrern, die Derek gut … [ » mehr ]
Ein Hilfseinsatz in der Hungerregion Karamoja in Uganda geht immer an emotionale Grenzen. Unser Einsatzleiter Derek H. sieht dort Kinder, die sich einem ins Herz brennen. So auch dieser kleine Junge. In seinem Plastikteller hält er den ersten Getreidebrei nach Wochen des Hungers. Seine Mutter hat das einfache Gericht auf einer Kochstelle auf offenem Feuer aus dem Getreide zubereitet, das Gebende Hände auf den Weg gebracht hat. Der Ernst der Lage und die wochenlangen Entbehrungen stehen ihm ins Gesicht geschrieben. Dennoch wird dies heute ein Tag der Freude für ihn, denn zum ersten Mal nach langer Zeit wird der quälende Hunger weichen und das Essen wird ihn stärken. [ » mehr ]
In Simbabwe, im Dorf Mafeha, entsteht gerade eine neue Wasseranlage. Im Hintergrund der strahlenden Kinder auf dem Foto oben sieht man die große Bohrmaschine, um an das Grundwasser zu gelangen. Das kleine Foto zeigt, wie bereits erfolgreich Grundwasser aus dem mehr als 75 Meter tiefen Bohrloch aus einem Hahn fließt. Der Brunnen und die Solaranlage werden gerade gebaut. Doch schon die Tatsache, dass klares Wasser aus dem Hahn fließt, ist ein riesiger Erfolg der Bohrung und wird von den Dorfbewohnern gebührend gefeiert. Bei der feierlichen Erst-Anzapfung versammeln sich viele Frauen und singen den Wasser-Song, der so geht: „Wenn wir nur Wasser haben, ist alles ok, wenn wir nur Wasser haben, ist alles ok, wir sind so glücklich über dieses … [ » mehr ]
Die kleine Maltina hat in „Amahoro“ Uganda wirklich ein Haus der Hoffnung gefunden: Hier kann sie sich gut entwickeln und erfährt eine liebevolle, persönliche Förderung. Maltina ist in der Schule mit sichtlicher Freude dabei, obwohl sie selber nicht sprechen kann. Regelmäßige Übungen mit ihrer Betreuerin wecken die Hoffnung, dass sie noch einmal selber laufen können wird! Sie erfährt Zuwendung und ist ein Teil der Schulgemeinschaft. [ » mehr ]
Ein Blick in ein Kindergesicht genügt… wenn unser Einsatzleiter Derek H. mit einer Hilfsgüterlieferung in der Wildnis bei den Flüchtlingen ankommt, reicht ihm oft schon ein Blick in die vielen Kindergesichter, die ihn sofort umringen, wenn er vom LKW in den Staub springt, um die Situation der Notleidenden einzuschätzen. Ein Kindergesicht strahlt so viel aus. Man kann darin alle Gefühle erkennen, denn die Kleinen sind noch ganz offen und unverstellt. Hier, in der Somali-Region Äthiopiens, ist die Situation alarmierend. Viele schauen Derek zwar neugierig an, doch man sieht auch viel Leid und Entbehrung in ihren Augen. Derek schreibt: „Für die Kinder ist der Überlebenskampf in der Wüste besonders hart. Sie … [ » mehr ]
Es ist Mittag in einem Slum von Ormoc City. Lange Zeit war der Mittag für den kleinen John Paul eine qualvolle Zeit, weil er dann, oft ohne Frühstück, erst recht seinen Hunger zu spüren bekam. Viele Tage vergingen in seiner Familie so – ohne eine gesicherte Mahlzeit für den Kleinen. Wenn dann der leere Magen zu schmerzen begann, begann das Leid. Heute sieht es ganz anders aus in der kleinen Familie. Sie wurde dem von Gebende Hände geförderten Speisungsprogramm auf den Philippinen angeschlossen. Jetzt erhält John Paul jeden Tag eine warme, gesunde Mahlzeit. Unser Projektpartner Jun V. berichtet: Im Slum Libertad, Ormoc City, wo die meisten Familien mit Armut und keinem Geld für Essen kämpfen, litt der … [ » mehr ]